Der Gillette Fusion ProGlide Power Flexball im Test

Dienstag, April 07, 2015


Fusion ProGlide Power Flexball - ich bin immer wieder überrascht was für Namen sich die Industrie für einen simplen Nassrasierer einfallen lassen kann. Höher, schneller, weiter oder so ähnlich... In regelmäßigen Abständen bringen die großen Marken - allen voran Gillette mit seinen Zugpferden Venus und Fusion - immer wieder neue Klingen oder überarbeitete Geräte heraus, die uns Frauen und Männern das leidige Thema des Rasierens angenehmer gestalten sollen. Neuestes Exemplar auf dem Markt ist dabei der besagte ProGlide Power mit integriertem Flexball, den es nun seit knapp zwei Monaten im Handel gibt. Vor einigen Wochen erreichte mich ein Päckchen mit diesem kleinen Alleskönner, den ich mittlerweile auf Herz und Nieren getestet habe. 

Ein Männerrasierer für mich als Frau - kann das denn funktionieren? 

Natürlich warum denn auch nicht? Ein Rasierer ist nun mal ein Rasierer und dabei ist es vollkommen egal ob ein Mann ihn bewirbt oder eine Frau. Natürlich gibt es kleine geschlechtsspezifische Unterschiede wie beispielsweise Trimmerklingen oder abgerundete Kanten, um auch auf empfindlichen Gebiet gefahrlos zu arbeiten, aber im Grunde genommen dienen die scharfen Klingen einzig und allein dazu störende Härchen möglichst gut zu entfernen. Ich habe den Rasierer dank der Rossmann Schön für mich Box März nun insgesamt zwei Mal. Einen durfte der Herr des Hauses testen, den anderen schnappte ich mir. 

Inhalt: 1 Rasierer inkl. Batterie & Klinge  //  Preis: ca. 11,95 €

Das sagt der Hersteller: Entdecke die Zukunft des Rasierens - Die revolutionäre Flexball Technologie für unsere beste Rasur. Der Gillette ProGlide Power Flexball passt sich perfekt an die Konturen deines Gesichts an, für maximalen Hautkontakt. Beruhigende batteriebetriebene Mikroimpulse helfen die Reibung zu reduzieren und erhöhen die Gleitfähigkeit. Die Kombination aus der Flexball Technologie und unseren besten Klingen sorgt dafür, dass praktisch jedes Haar rasiert wird.

Flexball 

5 neu entwickelte, extradünne Klingen 

Präzisions-Trimmerklinge

verbesserter Lubrastrip mit mehr Gleitsubstanz

Mikrokamm mit Führungsrillen



Das sage ich: Bei derartig beworbenen Spielereien wie dem innovativen Flexball frage ich mich natürlich direkt was hinter den Versprechungen wirklich steckt. Ein gesundes Maß an Skepsis ist bei all den Werbeversprechen auch bitter nötig, denn andernfalls ist die Enttäuschung oft sehr groß. Gillette umwirbt den Flexball als bewegliches Multitalent um endlich all die schwierig zu erreichenden Härchen zu entfernen. Der Kopf des Rasierers soll sich dadurch optimal den Rundungen des Gesichtes und Körpers anpassen und gefährliche Stellen ohne Schnitte sowie Irritationen meistern. 


Bei dem ominösen Flexball handelt es sich um ein kleines Kugelgelenk, das Auslenkungen bis etwa 12 Grad zulässt und dabei überraschend leicht gleitet. Dafür ist absolut kein Aufdrücken nötig, sondern lediglich die Rasierbewegung selbst. Gelangt man mit dem Rasierer an eine Wölbung, passt er sich automatisch an und lenkt den Kopf entsprechend dem Hindernis aus. Anfangs wird man allerdings dazu verleitet schnell und teilweise etwas unbedacht zu rasieren, was dank der extrem scharfen Klingen durchaus ins Auge gehen kann. Wir haben beide kleinere Blessuren davongetragen und waren überrascht wie schnell und schmerzlos es gehen kann. 


Das ProGlide Power Modell beinhaltet in der Standardverpackung eine Gratisklinge der selben Serie. Diese zeichnet sich durch ingesamt fünf extra dünne Hauptklingen und eine zusätzlich Trimmerklinge auf der Rückseite aus. Die Trimmerklinge ist natürlich extra für die Bartpflege der Männer gedacht und erfüllt diesen Zweck einwandfrei. Des Weiteren verfügt die Klinge zum einen über einen Kamm aus Gummilamellen, welche längere Härchen optimal einfangen und entsprechend des Klingelverlaufs ausrichten soll und zum anderen über einen überarbeiteten Lubrastrip. Der Gelstreifen ermöglicht ein besseres Gleiten des Rasierers ohne zusätzliches Gel und zeigt zusätzlich den Grad der Abnutzung an. Leider nutzt er sich, genau wie bei meinen anderen Klingen von Gillette, viel zu schnell ab! Geht man nur nach diesem Indikator könnte man alle drei Mal die Klinge tauschen und sich bei dem derzeitigen Preis für ein Nachfüllpack schnell in den finanziellen Ruin stürzen. Durchschnittlich liegt ein Achterpack nämlich bei knapp 25,00 € und damit in einem Bereich, in dem ich die Klinge bis zum bitteren Ende ohne Rücksicht auf Verluste nutzen werde. 

Mir ist besonders positiv aufgefallen, dass die Klingen selbst schwierig zu fassende Härchen perfekt entfernen und insgesamt sogar ein glatteres Hautgefühl, vor allem im Bereich der Achseln, hinterlassen. Ich hatte bisher mit meinen Damenrasierern noch nie ein so perfektes Ergebnis erzielen können und war dementsprechend überrascht über das Hautgefühl. Bereits zuvor hatten mir einige Mädels auf Instagram und Co von ihren Erfahrungen mit Männerrasierern berichtet und mich entsprechend neugierig gemacht. Mittlerweile kann ich selbst bestätigen, dass sie wirklich eine glattere Haut hinterlassen, dafür aber nicht ganz so zart zur Haut sind, wie es beispielsweise mein Venus ist. 


Eine weitere Besonderheit am Rasierer ist die Vibrationstechnik, welche eine sanfte Rasur unterstützen und Hautirritationen vorbeugen soll. Im Gegensatz zum Flexball sehe ich hier keinen wirklichen Nutzen und finde das Summen und Vibrieren eher störend als hilfreich. Bereits der letzte Rasierer (das ballfreie Vorgängermodell) meines Freundes besaß diese Funktion, genutzt wurde sie von ihm jedoch nie. Wer von vorn herein darauf verzichten möchte, kann alternativ auch die Variante ohne Powerfunktion kaufen. Betrieben wird das Ganze durch eine im Griff versteckte Batterie. 


Der gesamte Rasierer liegt dank des ergonomisch geformten Griffs und den gummierten Rillen auch bei Nässe sicher in der Hand. Diese Rillen sind so geformt, dass sie das anfallende Wasser abtransportieren und vom Rasierer wegleiten sollen. Durch die integrierte Batterie besitzt er allerdings ein sehr deutliches Eigengewicht, was unserer Meinung nach die Rasur weniger angenehm gestaltet. Da liegen andere Modelle ohne Power Funktion bzw. mein Standardmodell von Venus deutlich leichter in der Hand. 


Habt ihr bereits Erfahrungen mit dem Flexball gemacht? Mich würde auch eure persönliche Meinung zu Rasierern interessieren! Nutzt ihr lieber die herkömmlichen Modelle für Frauen oder habt ihr auch schon den Griff zum Männerrasierer gewagt?



*PR-Sample

You Might Also Like

4 Kommentare

  1. Tolle Review wieder mit allen wichtigen Infos und einer ehrlichen Meinung. Darum lese ich deinen Blog so gerne <3

    Ich verwende schon seit geraumer Zeit Herrenrasierer (ohne Batterie), weil die Rasur einfach viel gründlicher ist, wie du ja schon geschrieben hast. Ich habe auch das Gefühl, dass die einzelnen Klingen sich durch die höhere Anzahl (die meisten Damenrasierer haben ja nur 3) weniger schnell abnutzen und deswegen länger und vor allem ohne Ziepen und Blessuren rasieren. Zumindest habe ich mich mit diesen Rasierern noch nie geschnitten, vorher jedoch öfter mal. Zwischendurch leihe ich mir allerdings auch den batteriebetriebenen Rasierer meines Freundes, einfach weil ich das Gefühl habe, dass er an empfindlichen Stellen schonender rasiert.
    Der Preis ist natürlich ein großes Manko, ähnlich wie du nehme ich also eine Klinge solange es nur irgend geht ;)

    Liebe Grüße
    Nathalie

    AntwortenLöschen
  2. Ich benutze seit Jahren nur Männerrasierer :D, da die Klingen besser sind ;) habe immer das 5 Klingen Modell von Aldi und das ist SPITZE :)!

    AntwortenLöschen
  3. Ich teste ihn gerade auch und mag den Rasierer sehr gerne. Werde wohl daher nicht mehr zu einem Frauenrasierer wechseln, weil mir das Ergebnis der Männerrasierer viel besser gefällt =)

    AntwortenLöschen
  4. Also mein Freund fand ihn richtig klasse und ist nach wie vor begeistert von dem Rasierer. Den Trimmer findet er auch richtig toll. :)
    liebst Elisabeth-Amalie

    AntwortenLöschen

Follower