In 8 Schritten zu perfekt gepflegten Händen & Nägeln

Dienstag, September 06, 2016

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Gepflegte und schöne Nägel sind zwar keine Selbstverständlichkeit, aber auch kein Zauberwerk, das Unmengen an Zeit und Geld kostet. Ich versuche mir beispielsweise an einem Tag in der Woche Zeit zur Pflege meiner Hände zu nehmen und vollziehe einzelne Maniküreschritte oder bei Bedarf ein komplettes Pflegeprogramm, was durchschnittlich 30 Minuten in Anspruch nimmt. Gerade wer durch seinen Beruf im ständigen Kontakt mit Menschen steht, achtet verehrt auf gepflegte Hände, denn diese sind oft der erste Kontaktpunkt mit seinem Gegenüber. Egal ob beim Händeschütteln, Geld rausgeben oder beim Servieren eines Kaffees - immerzu stehen unsere Hände und Nägel im Mittelpunkt des Geschehens und vermitteln dem Gegenüber einen ersten unbewussten Eindruck.  In diesem Artikel möchte ich euch gerne einen Überblick über meine Pflegeroutine geben und euch natürlich auch den einen oder anderen Tipp geben, wie man Problemzonen angeht. 



          In 8 Schritten zu gesunden & gepflegten Nägeln          





Step 1 - Den Nagellack schonend entfernen


Um mit einer umfassenden Nagelpflegeroutine zu beginnen, müssen die Nägel natürlich im ersten Schritt von dem alten Nagellack oder Klarlack befreit werden. Damit dies möglichst schonend für den Nagel ist, solltet ihr vor allem darauf achten acetonfreien Nagellackentferner zu verwenden. Aceton ist ein Lösungsmittel, das die empfindliche Nagelplatte und die umliegende Nagelhaut ganz besonders austrocknet und zu spröden bzw. splitternden Nägeln führen kann. Viele Hersteller verzichten aus genau diesem Grund heutzutage auf Aceton und verwenden weniger aggressive Alternativen. Um die Haut sowie den Nagel zusätzlich zu schützen, sind vielen Nagellackentfernern pflegende  und rückfettende Öle wie beispielsweise Mandelöl hinzugesetzt.  

Generell solltet ihr beim Entfernen des Lacks darauf achten so wenig wie möglich mit dem Wattepad auf dem Nagel zu reiben. Das führt nicht nur dazu, dass Reste unter die Nagelhaut gelangen können bzw. diese durch den mechanischen Reiz zusätzlich strapaziert wird, sondern erhöht auch die Gefahr den Nagel zu verfärben da man die angelöste Farbe großflächig verteilt und sie durch das Reiben verschmiert. Besser ist es das Wattepad für einige Sekunden auf die Nagelplatte zu drücken und den Lack dann in einem Zug zur Nagelspitze hin zu entfernen. Ich mache das nun schon seit Jahren so und habe selbst bei rotem Nagellack keine Probleme mehr mit Verfärbungen.


kurz zusammengefasst:

  • acetonfreien Nagellack verwenden
  • auf pflegende Öle (z.B. Mandelöl) im Nagellackentferner achten
  • so wenig reiben wie möglich



Step 2 - Die Nägel richtig in Form bringen




Nachdem der Nagellack vollständig entfernt wurde, ist es höchste Zeit die Nägel wieder in Form zu bringen. Ich nehme mir dafür in der Regel einmal pro Woche Zeit und feile meine Nägel wieder in ihre gewohnte Form zurück. Viele benutzen aus Mangel an Zeit statt einer Feile Scheren oder Nagelknipser. Ich verwende diese mittlerweile allerdings gar nicht mehr für meine Hände, sondern lediglich zur Pflege meiner Fußnägel. Das Problem an schneidenden bzw. knipsenden Werkzeugen ist die ungünstige und sehr nagelstrapazierende Druckverteilung auf der Nagelplatte. Der Druck ist vor allem beim Knipser so hoch, dass die Nagelplatte bei dünnen Nägeln reisen oder splittern kann. Ich habe mich beispielsweise lange gewundert warum sich meine Nägel kurz nach dem Schneiden immer wieder an den Spitzen geschält haben, sodass man einzelne Nagelschichten regelrecht abziehen konnte. Seitdem ich meine Nägel nur noch mit Hilfe von Feilen kürze, habe ich nicht mehr mit diesem Problem zu kämpfen!




Auch die Materialwahl der Feilen spielt eine wichtige Rolle bei der Maniküre. Ihr solltet auf jeden Fall darauf achten keine Metallfeilen zu verwenden, da diese dem Nagel einfach zu sehr schaden können. Besonders kräftige Nägel können beispielsweise mit Sandblattfeilen gekürzt werden. Sensiblere und dünnere Nägel solltet ihr besser mit einer feinen Glasfeile bearbeiten. Das Besondere an Glasfeilen ist die Tatsache, dass sie die Nägel nicht nur kürzen und in Form bringen, sondern diese gleichzeitig auch durch die enthaltenen Mikrokristalle versiegeln. Einem Splittern und Brechen wie dadurch bereits beim Feilen vorgebeugt. 

Bei der Anwendung solltet ihr auch bei einer Glasfeile darauf achten, dass ihr diese im besten Falle nur in eine Richtung bewegt und eine zur Mitte des Nagels hin gerichtete Bewegung ausführt. So wird die Nagelplatte am wenigsten stark belastet und der Nagel auf die schonendste Art und Weise gekürzt.


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Ich teste seit einigen Wochen die Nagelfeilen von Mont Bleu - einer tschechischen Traditionsmarke, welche sich ganz auf die Entwicklung qualitativ hochwertiger Feilen und Maniküreutensilien spezialisiert hat. Mont Bleu bietet nicht nur simple transparente Feilen an, sondern verziert diese mit Ombre Verläufen, Schmuckelementen oder echten Swarovski Steinen. Die Farbvielfalt ist wirklich erstaunlich und hält für jeden Geschmack eine passende Kombination bereit. 

Aber nicht nur optisch, sondern auch qualitativ konnten mich die Feilen vom ersten Moment an von sich überzeugen. Ich verwende seit mehr als fünf Jahren nur noch Glasfeilen und habe mich in der Zwischenzeit durch die unterschiedlichsten Marken und Preissegmente getestet. Es gab immer wieder überraschend gute, aber auch teure Produkte wie beispielsweise von Leighton Denny, aber auch enorm enttäuschende Feilen, wie man sie vor allem im Drogeriebereich findet. Auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, aber die qualitativen Unterschiede sind zum Teil wirklich gravierend. Mont Bleu überraschte mich mit einer sehr hohen Qualität - die ich ehrlich gesagt nicht unbedingt erwartet hätte - in Verbindung mit einem sehr günstigen Preis. Die normalen Feilen gibt es in vielen Farben oder transparent nämlich bereits ab fünf Euro! Bedenkt man, dass die Wirkung einer solchen Glasfeile mit den Jahren nicht abnimmt, sondern kontinuierlich gleich bleiben soll, ist der Preis wirklich spitze. 



Die Mont Bleu Feilen besitzen eine super feine Körnung die ohne jegliche Widerstände sanft über die Nagelspitze gleitet und selbst bei geringem Druck sehr gut kürzt bzw. formt. Ich verwende für die Nagelkonturen und den Feinschliff am liebsten die schmalen Modelle wie ihr sie auf dem oberen Bild seht. Diese Feilen eignen sich perfekt für ein genaues Arbeiten und auch das Kürzen am seitlichen Rand des Nagels. Sollen die Fingernägel allerdings erst einmal grob gekürzt und auf eine einheitliche Länge gebracht werden, dann sind die Large Glass Files besser geeignet. Sie kürzen mit nur wenigen Zügen die Nägel auf die gewünschte Länge und ersparen enorm viel Zeit. So fällt auch das Abgewöhnen einer Nagelschere oder eines Knipsers deutlich leichter.  

Neben der einfachen Anwendung sind Glasfeilen auch super hygienisch und leicht zu reinigen. Nach der Anwendung können sie im Handumdrehen mit ein wenig Seife und Wasser gereinigt werden. Ein Desinfizieren mit Spray oder getränkten Tüchern ist ebenfalls kein Problem. 


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kurz zusammengefasst:

  • keine Scheren oder Nagelknipser verwenden
  • Sandblatt- oder Glasfeilen formen und kürzen die Nägel in einem Schritt
  • immer nur in eine Richtung feilen
  • Nagelfeilen regelmäßig reinigen und desinfizieren 





Step 3 - Die Nagelhaut sicher entfernen




Ein Bereich der den meisten Frauen und auch Männern immer wieder Probleme bei der Maniküre zu Hause bereitet, ist die störende Haut im Bereich der Nagelbasis. Achtet man hier nicht auf einige grundlegende Dinge, dann können sich schnell Bakterien in eingerissenen Bereichen vermehren und zu schmerzhaften Entzündungen des Nagelbetts führen. Das Entfernen der Nagelhaut ist mit einigen Hilfsmitteln allerdings weniger kompliziert, als man im ersten Moment vermuten würde.




Um die Haut aufzuweichen und im Zuge dessen geschmeidig zu machen, kann man nach dem Feilen der Nägel eine Handbad machen. Füllt dafür einfach etwas warmes Wasser und einige Tropfen Öl (z.B das Handpflege-Öl von Alverde) in eine Schale und taucht die Fingerspitzen hinein. Nach etwa 5 Minuten können die Hände entnommen und sanft abgetrocknet werden. Ich verwende anschließend gerne das Nagelhautpeeling von Alverde (leider nicht mehr im Sortiment). Dieses besitzt sehr feine Peelingpartikel, welche die Nagelhaut zusätzlich lockern und die Nageloberfläche reinigen. Für eine Hand benötigt man lediglich eine erbsengroße Menge, die sanft auf den Fingerkuppen einmassiert wird. 

Besonders hartnäckige Nagelhaut kann auch mit einem speziellen Gel angelöst werden. Ich habe dabei mit dem Instant Cuticle Remover von Sally Hansen die besten Erfahrungen gemacht. 




Die erweichte Nagelhaut kann nun mit Hilfe eines geeigneten Cuticle Pushers behutsam zurückgeschoben werden. Viele Drogerien bieten für diesen Zweck Rosenholzstäbchen an. Da ich allerdings der Meinung bin, dass man sich mit einem Holzstäben zu schnell verletzten kann, verwende ich statt dessen lieber Produkte aus Glas oder Keramik. Besonders gute Erfahrungen habe ich hier mit dem Ceramic Cuticle Pusher von P2 gemacht. Dieser ist allerdings in Deutschland seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich, sodass ich ihn euch leider nicht verlinken kann. Eine sehr gute Alternative dazu ist allerdings der Mont Bleu Cuticle Pusher, welcher sich neben den Nagelfeilen in meinem Testpaket befand. Das doppelendige Glasstäbchen kann zum Reinigen der Nägel und zum Entfernen der Nagelhaut gleichermaßen verwendet werden und besitzt dafür ein hufeisenförmiges und ein spitz zulaufendes Ende. Dank der angerauten Oberfläche übt das Stäbchen einen ganz ähnlichen Effekt wie der Ceramic Pusher aus. Man kann mit sanften Druck letzte Hautreste auch behutsam abschaben und so alle Überreste der Nagelhaut von der Nageloberfläche entfernen. 


Hygiene und Vorsicht sind das A & O!!!

Im Gegensatz zu einem Rosenholzstäbchen läuft man bei Glas nicht die Gefahr, dass einzelne, sich lösende Splitter die Nagelhaut verletzten können. Zudem bietet das Glas bei regelmäßiger Pflege keinen Nährboden für Bakterien, da es nicht wie Holz quillt und so seine Oberfläche immer gleich groß bleibt. Bitte achtet auch unbedingt darauf, dass ihr euch die Haut nicht mit Gewalt zurückschiebt und so feine Risse in der Nagelhaut entstehen. Vermeidet auch unbedingt das Verwenden einer Schere zum Kürzen der Haut! Bakterien freuen sich über jede Art der Verletzung in diesem Bereich und können zu schlimmen und sehr schmerzhaften Entzündungen des Nagelbetts führen. Im Zweifelsfall solltet ihr euch einfach an einen Profi wenden. Mehr dazu gibt es unter Step 7. 


kurz zusammengefasst:

  • aus hygienischen Gründen lieber auf Holzstäbchen verzichten
  • keine Scheren verwenden!!!
  • Nagelbäder und -öle verwenden
  • sanft arbeiten
  • Geräte aus Keramik oder Glass benutzen
  • auf Hygiene achten und Cuticle Pusher immer reinigen
  • im Zweifelsfall an einen Profi wenden


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Step 4 - Verfärbte Nägel retten


Verfärbte Nägel können - angefangen vom Rauchen bis hin zu einer tückisch einfärbenden Nagellackfarbe - vielerlei Ursachen haben. Meist hilft hier nur geduldiges Warten oder das Überlackierten mit einer deckenden Farben. Wer aber schnell zumindest eine leichte optische Verbesserung sehen möchte, kann seine Nägel nach einem Nagelbad sanft peelen und die erweichte Oberfläche dadurch etwas aufrauen und reinigen. Als Hausmittel soll das anschließende Einreiben mit frischem Zitronensanft zum Teil wahre Wunder bewirken. Sollte dies nicht helfen, kann man auch mit speziellen Whitening Überlacken nachhelfen. Diese enthalten in der Regel bläuliche Pigmente, welche den Nagel farblich ausgleichen. 



kurz zusammengefasst:
  • Nagelbad und sanftes Peeling
  • Einreiben mit Zitronensaft 
  • Verwendung von speziellen Überlacken mit aufhellenden Effekt



Step 5 - Die Nägel auf Hochglanz bringen



Um unschöne Rillen oder Unebenheiten von der Nageloberfläche zu entfernen, gibt es spezielle Feilen zum Polieren des Nagels. Diese besitzen in der Regel mindestens zwei unterschiedliche Körnungen und bringen den Nagel innerhalb weniger Sekunden auf Hochglanz. Achtet aber bei der Anwendung darauf, dass ihr jedes Mal eine dünne Schicht eures Naturnagels herunter feilt. Der Nagel wird folglich von Anwendung zu Anwendung dünner und verliert zunehmend an Stabilität. Um ein Reißen, Splittern oder Abbrechen zu verhindern solltet ihr die Nägel also schonend und vor allem nicht zu oft polieren. Ich unterziehe meine Nägel maximal zwei bis drei Mal im Monat dieser Prozedur und achte vor allem darauf, dass die Körnung der Feilen super fein ist. Polierfeilen nutzen sich außerdem recht schnell ab und sollten daher regelmäßig erneuert werden.

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem richtig guten Exemplar und würde mich daher freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren eure Tipps verraten würdet. 



Step 6 - Hände & Nägel intensiv pflegen

Alverde Hand-Pflege-Öl & L'Occitane Hand Cream 

Nach einer ausgiebigen Maniküre müssen die Hände und Nägel natürlich auch intensiv gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt werden. Ich wende dafür am Abend sehr gerne das Alverde Hand-Pflege-Öl, das mit Aprikosenkernöl besonders beanspruchte Haut wieder babyweich pflegt. Das Öl benötigt allerdings ziemlich lange um vollständig in die Haut einzuziehen. Alternativ dazu creme ich tagsüber die Hände am liebsten mit den Handcremes von L'Occitane ein. Diese besitzen eine super reichhaltige Konsistenz, welche die Hände intensiv pflegt ohne einen fettigen oder klebrigen Film zu hinterlassen. 


OPI Avolplex Cuticle Oil à 14,99 €

Zur Pflege der Nagelhaut verwende ich direkt nach der Maniküre am liebsten das Avoplex Cuticle Oil von OPI. Dabei handelt es sich um einen Mix verschiedener nährender Öle auf Gelbasis, das mit Hilfe eines kleinen Pinsels direkt aus der Tube auf den Nagel aufgetragen und im Anschluss daran einmassiert werden kann. Die Nagelhaut wird durch die Öle super intensiv gepflegt und erscheint deutlich weicher und gepflegter als nach der Anwendung einer herkömmlichen Handcreme. Durch die dickflüssige Konsistenz eignet sich das Avoplex Öl auch optimal für eine Anwendung unterwegs. 



Step 7 - auch mal einen Profi ranlassen


Manchmal muss man sich einfach etwas gönnen und sich selbst zurücklehnen. Wer sich noch nie professionell die Finger maniküren lassen hat, der sollte es unbedingt mal ausprobieren. Angebote gibt es - je nach Wohnort - ab circa 15 Euro für eine einfache Maniküre inklusive Farblack. Die Behandlung dauert dabei im Durchschnitt etwa 30 Minuten. Ein Profi weiß einfach ganz genau wo die kritischen Zonen liegen und wie er selbst die traurigsten Nägel wieder in Form bringen kann. Im Studio benutzt man beispielsweise super feine Diamanten um die umliegende Haut im Bereich der Nagelpfalz zu entfernen. Das sind Stellen an die man sich zu Hause keinesfalls mit einer Schere oder ähnlichem wagen sollte!

Meine erste professionelle Maniküre liegt keine vier Wochen zurück. Ich habe es wirklich sehr bereut nicht eher eine Kosmetikerin besucht zu haben. Egal wie perfekt man zu Hause arbeitet - eine so schöne Maniküre wie im Studio bekommt man einfach nicht hin. Ich möchte mir den Luxus von nun an zumindest zwei Mal im Jahr gönnen und meine gesamten Hände wieder auf Hochglanz bringen lassen.



Step 8 - die Nägel richtig lackieren 
 


Fast alle Frauen verwenden oft und gerne Nagellack um ihren schön manikürten Fingernägeln den letzten Schliff zu verleihen. Ich selbst verzichte nur selten auf den Hauch von Farbe in meinem Alltag und erfreue mich immer wieder an neuen Schätzen in meiner Sammlung. 

Der ungünstigste Zeitpunkt zum Lackieren der Nägel ist direkt nach dem Duschen oder Baden. Die poröse Nagelplatte ist vollgesogen mit Wasser und dehnt sich zwangsläufig aus. Auch wenn sich dies im Mikrometer Bereich abspielt, sind die Unterschiede doch vorhanden und können sich auf das spätere Ergebnis sowie die Haltbarkeit des Lacks erheblich auswirken. Wenn sich der Nagel beim Trocknen nämlich wieder zusammenzieht, dann können Risse und Spalträume im Lack entstehen und dieser platzt entweder direkt ab oder seine Haltbarkeit wird erheblich beeinflusst. Daher solltet ihr mit dem Lackieren nach dem Duschen lieber etwas warten und den Händen Zeit geben vollständig durchzutrocknen. Um die Haltbarkeit positiv zu beeinflussen, kann man direkt vor dem Lackieren die Nageloberfläche mit einem alkoholhaltigem Mittel entfetten. Ich verwende dafür gerne den Primer aus dem Gel Nails Set von Essence (leider nicht mehr im Handel). Alternativen gibt es aber in jedem Fachhandel für wenig Geld. 

Anschließend können die Nägel mit einem Farblack lackiert werden. Um die Haltbarkeit zu verlängern verwende ich immer den Essence Better Than Gel Nails Überlack. Der trocknet wahnsinnig schnell, hinterlässt ein hochglänzendes Finish und verlängert die Haltbarkeit um drei bis vier Tage. 

Kleine Fehler bei der Maniküre lassen sich im Anschluss z.B. mit Hilfe eines in Nagellackentferner getränkten Q-Tips oder speziellen Korrekturstiften korrigieren. 


kurz zusammengefasst:

  • nach dem Baden / Duschen mindestens 30 Minuten mit dem Lackieren warten
  • die Nagelplatte vor dem Lackieren gründlich entfetten
  • spezielle Überlacke verwenden um die Haltbarkeit zu verlängern
  • kleine Fehler mit speziellen Stiften oder Q-Tips korrigieren






Habt ihr noch Tipps für die perfekte Maniküre zu Hause?



*Transparenz - dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Mont Bleu  und enthält Affiliate Links

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8 Kommentare

  1. Ich kürze meine Nägel mit der Schere - habe jedoch auch sehr feste, stabile Nägel, die zudem sehr schnell wachsen. Die kurz zu feilen wäre eine Dauerbeschäftigung ...
    Allerdings weiche ich die Nägel vorher immer ein (z.B. beim Duschen) und feile die Schnittkanten nachher glatt - so vermeide ich Splittern.

    Aceton oder nicht ist beim Nagellack mMn nicht so leicht zu beantworten - ich habe eine Weile drauf verzichtet, bin allerdings wieder zu acetonhaltigem Nagellackentferner zurückgekehrt. Mit acetonfreiem Entferner brauche ich zum Lackentfernen deutlich länger, und durch den längeren Kontakt mit Nagel und umgebender Haut trocknet acetonfreier Entferner bei mir mehr aus, als wenn ich flott mit acetonhaltigem Entferner den Lack abnehme, danach die Hände wasche und eincreme. Ich denke, das muss man ausprobieren ...

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  2. WOW, was für ein unglaublich ausführlicher und so schön bebilderter Post!
    Mein größtes Problem sind trockene Finger, also im Nagelbettbereich. Das kommt vom ständigen desinfizieren meiner Hände. Ich habe schon sämtliche Cremes ausprobiert, aber nichts hilft und irgendwelche Handschuhe über eingecremte Hände in der Nacht überstülpen ist keine Option für mich. Ich muss also nach weiteren Möglichkeiten Ausschau halten, wie ich meine Finger schön geschmeidig bekomme ;)

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  3. WOW, ein seeeehr ausführlicher Post zu diesem Thema - deine Tipps werde ich mich auf jeden Fall zukünftig zu Herzen nehmen :)

    Liebste Grüße, Jessica
    www.ressica.de ♥

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  4. Kein Wunder, dass deine Nägel IMMER so toll aussehen, wenn du sie so pflegst. Ich vernachlässige das nämlich auch gern einmal. :D Aber vielleicht motiviert mich dein Post ja wieder etwas. :D

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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  5. Sehr schöne Pflegetipps, deine Nägel sehen wirklich toll aus, bin ganz neidisch :)

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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  6. Was für ein ausführlicher Post. Den muss ich gleich mal rebloggen :)
    Ich pflege meine Nägel auch, lass aber gut die Hälfte von dem was du schreibst weg, weil ich keine Probleme mit der Nagelhaut hab und keine Handcreme mehr benutze.

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  7. Sehr schöner Beitrag, da kann man noch einiges lernen. Bin da ja auch eher eine von der Faulensorte und ärgere mich dann, dass meine Nägel schrecklich aussehen. :D

    Liebe Grüße
    jelaegbe.blogspot.de

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